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Invasive Neophyten

Thema auch in unserer Klima- und Energiemodellregion Grünes Band Südsteiermark!

Gebietsfremde Pflanzen in unseren Gärten

Blumen (mehrjährige Stauden), Sträucher und Bäume, die nicht bei uns heimisch sind, werden als Neophyten bezeichnet. Es gibt darunter einige Pflanzenarten, die gesundheitliche, ökologische und wirtschaftliche Schäden anrichten können. So sollten zum Beispiel Staudenknöterich(mit Wurzelrhizom), Drüsiges Springkraut oder Kermesbeere im Hausgarten rechtzeitig ausgegraben werden. Bei diesen Maßnahmen ist auf entsprechende Arbeitskleidung sowie Handschuhe zu achten. Topinambur oder Schmetterlingsflieder sind sehr beliebte Gartenpflanzen, die eine als Gemüse- und Zierpflanze die andere als Insektenpflanze und erfreuen sich großer Beliebtheit.


Aber beide Pflanzenarten gehören zu den invasiven Neophyten. Daher ist ein verantwortungsvoller Umgang mit ihnen notwendig.Wichtig ist, dass man ein Ausbreiten verhindert, indem man Jungpflanzen und Ausläufer dieser Pflanzen jätet und die Samenstände der verblühten Pflanzen (z.B. Schmetterlingsflieder) frühzeitig abschneidet. Ebenso sollten restliche Topinamburknollen aus dem Boden ausgegraben ( können kulinarisch zubereitet) werden.


Weitere Informationen und kostenlose Beratung bei Fragen zu invasiven Neophyten bekommt man im Stadtgarten Deutschlandsberg oder unter der Telefonnummer 03462 23289, bei Herrn Mag.Dr. Peter Köck, Energieagentur Weststeiermark.


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