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Stadtgemeinde Mureck als globaler Biomasse-Wärme-Vorreiter

Best Practice Info-Veranstaltung am 29. April in der Stadtgemeinde Mureck

„Wir sind mit der Inbetriebnahme der Nahwärme Mureck im Herbst 1998 ein internationaler Vorreiter in der autarken Biowärme-Energieversorgung geworden,“ erläutert Bürgermeister Toni Vukan mit Stolz im Zuge einer Best Practice Info-Veranstaltung am 29. April. In den letzten Wochen gingen gleich fünf Gebäude (Ärztezentrum Mureck, Pflegeheim, Teil des Rathauses Mureck, Murkostladen, Kindergarten Süßenberger Straße) ans Netz der Nahwärme Mureck bzw. werden in naher Zukunft durch klimafreundliche Biomasse beheizt. Damit ist die Stadtgemeinde Mureck nicht nur regional in einer besonderen Vorreiterrolle, sie nimmt diese auch unter den aktuell 95 österreichischen Klima- und Energie-Modellregionen ein.

Klima- und Energiemodellregions-Manager DI Christian Luttenberger führt an, dass eine Energiewende ohne Wärmewende nicht geht. 73 % des in Österreich erzeugten STROMs kommen aus erneuerbaren Quellen, bei der WÄRME sind es aber NUR 43% und beim VERKEHR gar NUR 8%. Das bedeutet, dass noch immer 57% unserer WÄRME aus ERDÖL und ERDGAS kommen. Die Stadt Mureck zeigt vor, was zu tun ist!

Die Stadt Mureck ist Träger der Klima- und Energiemodellregion Grünes Band Südsteiermark, bei der auch die Marktgemeinde St. Veit in der Südsteiermark (BGM Gerhard Rohrer) und die Gemeinde Murfeld (BGM Ing. Werner Grassl) mitwirken. Sie führen vielfältige Maßnahmen zur Forcierung von Erneuerbarer Energie, Energieeffizienz und des Klimaschutzes durch und setzen diese speziell in ihren öffentlichen Gebäuden im Rahmen der Möglichkeiten vorbildhaft um.

Ing. Gernot Breitenhuber, GF der Nahwärme Mureck GmbH und Betriebsleiter Herbert Leitgeb erläuterten im Zuge der Veranstaltung technische Fakten zur Nahwärme: Derzeit sind 280 Objekte an dieses 15 km lange Netz angeschlossen, wobei die Gesamtanschlussleistung ca. 12 MW beträgt. Damit werden bereits 95 % des Gesamtwärmebedarfes in der Stadt Mureck abgedeckt.

Das KEM-Arbeitsprogramm Klima- und Energie-Modellregionen wird durch den Klima- und Energiefonds Österreich und die Gemeinden finanziert.


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