Wollen wir „schwierige Fragen und Herausforderungen angehen“, geht unser Fokus oft NUR auf diese EINE „schwierige Sache“, dieses EINE Problem – unser Blick ist dann meist fokussiert und isoliert – und damit sind die Lösungsmöglichkeiten begrenzt, die herkömmlichen Methoden waren bislang nicht wirklich erfolgreich ...
Die Systemtheorie – die Basis hinter den systemischen Aufstellungen - führt aber in der Aufstellung selbst den Blick hin zum Ganzen, dem „SYSTEM“, in dem diese eine „große Herausforderung“ nur EIN Teil, ein „Element“ unter vielen Elementen ist, die alle miteinander in Beziehung stehen. Verändert sich nun EIN Teil, verändert sich daher gleich das GANZE System mit, wir erkennen neue Zusammenhänge und erweiterte Lösungsmöglichkeiten bieten sich an!

Diese „SYSTEME“ begleiten uns in unserem ganzen Leben, wir leben IN Systemen, alles geschieht IN Systemen – in der Familie, im Freundeskreis, in der Kollegschaft, im Unternehmen, im Verein, in der KEM, in der Region, im Land, … Es liegt also nahe, sich auf dieses „System“ zu beziehen und auf erweiterte Lösungsmöglichkeiten zuzugreifen, anstatt auf isolierten Problembetrachtungen zu verharren. In der Aufstellung wird dann im wahrsten Sinne des Wortes das System „aufgestellt“, indem die „Elemente“ des Systems durch Repräsentanten*innen aus dem Teilnehmer*innenkreis vertreten und in den Raum gestellt werden. Anschließend wird gemeinsam ein bestmögliches, für jede/Lösungsbild durch Verändern der Positionen und Beziehungen der Elemente gesucht.
Leerstand anpacken – mit System!
Gemeinsam mit Interessierten wollen wir das Thema Leerstand aus einem neuen Blickwinkel betrachten:
Wie hängen Aspekte wie Erbschaft, Sanierung, Finanzierung oder Wohnen im Alter miteinander zusammen – und welche neuen Lösungswege können sich daraus ergeben?
Mit der Methode der systemischen Aufstellung wird sichtbar, wie verschiedene Faktoren miteinander verknüpft sind – und welche Veränderungen wirklich etwas bewegen können.
Das Projekt „Leerstand anpacken“ ist Teil des KEM-Vorbildprojekts und wird vom Klima- und Energiefonds unterstützt.
Sei dabei und hilf mit, neue Perspektiven für unsere Region zu entwickeln!
